Technische Anforderungen
Ein kleiner Mailserver braucht nicht viel CPU. 2 GB RAM können für private Postfächer reichen, 4 GB sind komfortabler. Viel wichtiger sind eine saubere IPv4, Reverse DNS, SPF, DKIM, DMARC, TLS, Spamfilter, Monitoring und Backups der Maildaten.
Risiken
Schlechte IP-Reputation kann dazu führen, dass Mails nicht ankommen. Außerdem ist ein offenes Relay oder ein kompromittiertes Postfach schnell ein ernstes Problem. Für geschäftskritische E-Mail ist ein spezialisierter Mailanbieter oft pragmatischer.
Checkliste
- Reverse DNS beim Anbieter setzen können.
- SPF, DKIM und DMARC korrekt konfigurieren.
- Login-Versuche überwachen und begrenzen.
- Mailqueue, Speicherplatz und Zertifikate monitoren.
- Regelmäßige Offsite-Backups der Maildaten testen.
Netcup, Hetzner oder IONOS können technisch funktionieren. Entscheidend ist nicht der Anbietername, sondern ob DNS, IP-Reputation und Betriebspflege sauber gelöst werden.